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  • OnlineCheck Wohnungslüftung

    Sie planen einen Neubau oder möchten Ihr Wohnhaus sanieren? Sie haben bereits saniert und fragen sich nun, ob eine Lüftungsanlage erforderlich ist? Der kostenlose OnlineCheck Wohnungslüftung gibt Ihnen Auskunft.

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Jetzt Wohnungslüftung checken

Der OnlineCheck Wohnungslüftung ist ein professionelles, digitales Werkzeug zur Prüfung, ob eine lüftungstechnische Maßnahme notwendig ist. Nach wenigen Angaben zum Gebäude erhalten Sie eine Antwort auf die Frage, ob Sie eine Lüftungsanlage benötigen oder ob andere Maßnahmen von Ihnen ergriffen werden sollten. Warum das wichtig ist? Ganz einfach, damit Sie sicher sein können, ob ausreichend viel Luftaustausch im Gebäude gewährleistet ist und die Immobilie – und damit auch die darin wohnenden Personen – vor Feuchteschäden oder Schimmel geschützt werden.

Machen Sie den OnlineCheck

Testen Sie kostenlos mit dem OnlineCheck Wohnungslüftung, ob eine Lüftungsmaßnahme für Ihr Gebäude erforderlich ist oder nicht.

  • Neubau nach 1995

© VdZ

Warum ist eine Überprüfung der Gebäudedichtigkeit notwendig?

Der OnlineCheck Wohnungslüftung ist ein digitales Werkzeug, das von Fachverbänden entwickelt wurde. Als Ergebnis erhalten Sie die Antwort auf die Frage, ob eine Lüftungsmaßnahme erforderlich ist oder nicht. Hierbei wird rechnerisch überprüft, ob der Luftvolumenstrom durch Undichtigkeiten in der Gebäudehülle, die Infiltration, größer ist als der für den Feuchteschutz erforderliche Luftwechsel. Diese Berechnung erfolgt nach der Norm DIN 1946-6. Diese Norm schreibt vor, wann ein Lüftungskonzept verpflichtend ist und wann nicht. Ein Lüftungskonzept dient dazu zu überprüfen, ob in neuen oder modernisierten Gebäuden ausreichend viel Luftaustausch stattfindet. Denn Neubauten, aber zum Teil auch sanierte Gebäude, sind sehr luftdicht. Diese Luftdichtigkeit hat Auswirkungen auf das Gebäude und seine Bewohner. Zu wenig Luftaustausch kann z.B. zu Schimmelbildung oder anderen Feuchteschäden führen, die das Mauerwerk des Gebäudes schädigen und auch die darin lebenden Menschen.

Um das zu verhindern, wird empfohlen, ein solches Lüftungskonzept bei jedem Neubau und auch im Sanierungsfall zu erstellen. Dies gilt für Ein- und Zwei-Familienhäuser und auch für Mehrfamilienhäuser mit einzelnen Wohneinheiten. Eine lüftungstechnische Maßnahme muss nicht immer im Einbau einer Lüftungsanlage bestehen. Von einfachen Luftdurchlässen in der Fassade, über Einzelraum-Lüftungsgeräte bis zu Komfortlüftungsanlagen mit Wärmerückgewinnung existiert eine große Auswahl an Realisierungsmaßnahmen. Wichtig ist, dass die ausgewählten lüftungstechnischen Maßnahmen dazu führen, dass der von der Norm angegebene Mindestluftwechsel zu jeder Tages- und Nachtzeit nutzerunabhängig, ohne das manuelle Öffnen von Fenstern, gegeben ist.

Über den Kurzfilm erläutern wir Ihnen, weshalb Sie sich über Maßnahmen zum Lüften Gedanken machen sollten.

Über den OnlineCheck Wohnungslüftung

Der OnlineCheck Wohnungslüftung ist ein digitales Werkzeug, das von Fachverbänden entwickelt wurde. Als Ergebnis erhalten Sie die Antwort auf die Frage, ob eine Lüftungsmaßnahme erforderlich ist oder nicht. Hierbei wird rechnerisch überprüft, ob der Luftvolumenstrom durch Undichtigkeiten in der Gebäudehülle, die Infiltration, größer ist als der für den Feuchteschutz erforderliche Luftwechsel. Diese Berechnung erfolgt nach der Norm DIN 1946-6. Diese Norm schreibt vor, wann ein Lüftungskonzept verpflichtend ist und wann nicht.

Das auf Ihr Gebäude zugeschnittene Ergebnis können Sie nutzen, um:

als Eigentümer

  • ein Beratungsgespräch mit einem Planer, Architekten oder Handwerker zu vereinbaren
  • dieses als Grundlage und Argumentationshilfe für das Beratungsgespräch einzubringen
  • mit dem erstellten PDF-Dokument eine Förderung bei der KfW-Bank oder anderen Förderstellen auf Bundes- oder Landesebene zu beantragen

Architekten, Planer und Handwerker können das Tool nutzen, um die Notwendigkeit von Lüftungsmaßnahmen ohne großen Aufwand zu prüfen.

Glossar

Hier haben wir für Sie die wichtigsten Begriffe zu den Themen Lüftung und Lüftungsanlage zusammengefasst.

  • Abluftanlage

    Bei einer Abluftanlage saugen Ventilatoren die Luft aus Küche, Bad oder Toilette ab. Dadurch wird die hier anfallende Luftfeuchtigkeit, aber auch unangenehme Gerüche abgeführt. Die frische Außenluft strömt währenddessen über Undichtigkeiten des Gebäudes und über speziell dafür installierte Lüftungselemente in der Fassade nach.

  • Alternierende Lüftungsgeräte (Pendellüfter)

    Alternierend arbeitende Lüftungsgeräte sind Einzelraumlüftungsgeräte, die in Zeitintervallen von ca. 60 Sekunden zwischen Zuluft- und Abluftbetrieb wechseln. Dabei wird der integrierte, keramische Wärmetauscher jeweils geladen bzw. entladen, er regeneriert sich so immer wieder. Pendellüfter werden immer paarweise eingesetzt, sodass immer ein Gerät im Zuluft-, das zweite im Abluftbetrieb ist.

  • Dezentrale Lüftungsgeräte

    Dezentrale Lüftungsgeräte sind besonders – aber nicht ausschließlich – für einzelne Räume und auch für das Nachrüsten von Bestandsgebäuden geeignet. In den betreffenden Räumen werden die einzelnen Geräte in der Regel mittels Kernbohrungen in die Außenwand eingesetzt, so dass die Luft den Räumen zu- bzw. abgeführt.

  • Freie Lüftung

    Den Luftwechsel ohne maschinelle Unterstützung, also ohne Ventilator, bezeichnet man als freie Lüftung. Dazu zählen Querlüftung und Schachtlüftung. Wind und Temperaturunterschiede zwischen innen und außen erzeugen einen Druckunterschied zwischen innen und außen, der diese Lüftungsart „antreibt“. Für eine ausreichende Raumlufthygiene muss der Nutzer in Zeiten seiner Anwesenheit in der Regel zusätzlich noch manuell lüften.

  • Luftfilter

    Luftfilter von Lüftungsanlagen müssen regelmäßig ausgewechselt werden, um Verschmutzung, Verschleiß, Ineffizienz vorzubeugen und die Langlebigkeit der Anlage zu gewährleisten. Darüber hinaus ist ein regelmäßiger Tausch aus hygienischen Gründen notwendig. Der Bewohner kann den Filterwechsel bei einer Vielzahl der Anlagen sicher und schnell selbst durchführen. Die maximale Nutzungsdauer der Luftfilter variiert in der Regel zwischen einem halben und einem Jahr. Es wird empfohlen, das Lüftungssystem alle 2 Jahre durch einen Fachhandwerker kontrollieren zu lassen.

  • Lüftungskonzept

    Durch ein Lüftungskonzept wird überprüft, ob in neuen und modernisierten Gebäuden ausreichend Luftaustausch stattfindet. Das ist notwendig, da die moderne Gebäudehülle weitgehend luftdicht ist und somit der natürliche Luftaustausch minimiert und in bestehenden Gebäuden stark reduziert wurde. In einem ersten Schritt wird festgestellt, ob ohne zusätzliche Maßnahmen der Feuchteschutz gewährleitet ist und Schimmelbildung und andere Feuchtschäden vermieden werden. Dies kann mit dem Lüftungstool überprüft werden. Damit ist aber noch keine ausreichende Frischluftversorgung für die Bewohner gewährleistet. Im zweiten Schritt werden dann – falls notwendig oder aus Komfort- und Hygienegründen erwünscht – die passenden Lüftungssysteme ausgewählt. Das Lüftungskonzept wird vom Fachhandwerker, Architekten oder Planer erstellt.

  • Mindestluftwechsel (hygienischer)

    Mit Mindestluftwechsel wird der Austausch der Luft in Räumen bzw. Gebäuden zur Sicherstellung des Raumklimas und des Gebäudeschutzes bezeichnet. Nach Energieeinsparverordnung (EnEV) muss ein Mindestluftwechsel zum Schutz der Gesundheit und der Hygiene in Wohnungen gewährleistet sein.

  • Querlüftung

    Bei der Querlüftung fließt die Luft durch Undichtigkeiten der Gebäudehülle oder speziell dafür installierte Lüftungselemente in der Fassade hinein und hinaus. Sie nutzt die Druckunterschiede zwischen innen und außen, die sich durch unterschiedliche Innen- und Außentemperatur oder durch Wind einstellen. Querlüftung ist wie die Schachtlüftung eine sogenannte freie Lüftung.

  • Schachtlüftung

    Die Schachtlüftung nutzt einen über das Dach geführten Schacht, um verbrauchte und feuchte Luft abfließen zu lassen. Sie ist oft in Altbauten anzutreffen und entlüftet dort Küchen oder Bäder und Toiletten. Schachtlüftung ist wie die Querlüftung eine sogenannte freie Lüftung. Durch den Lüftungsschacht wird in der Regel eine höhere Druckdifferenz als bei der Querlüftung erzielt. Sie ist deshalb auch effektiver als eine Querlüftung.

  • Schalldämpfung

    Lüftungsgeräte sind im Normalbetrieb und bei fachgerechter Planung und Installation sehr leise. In den allermeisten Fällen fühlen sich Bewohner dadurch nicht gestört. Trotzdem kann es bauartbedingt in leiser Umgebung, z.B. im Schlafzimmer, bei einigen Lüftungsgeräten immer noch als störend empfunden werden.

  • Ventilatorgestützte Lüftung

    Unter dem Begriff Ventilator gestützte Lüftung werden alle mechanisch angetriebenen Lüftungssysteme zusammengefasst. Zu ihnen zählen Abluftanlagen, Zuluftanlagen, Zu- und Abluftanlagen mit und ohne Wärmerückgewinnung, Einzelraumlüftungsgeräte, Pendellüfter. Mit Ventilatoren unterstützte Luftsysteme sorgen dafür, dass verbrauchte Luft und Feuchtigkeit aus Wohnräumen kontrolliert abgesaugt und abgeführt.

  • Wärmerückgewinnung (Lüftungsanlage)

    In Lüftungsanlagen mit Wärmerückgewinnung wird durch einen Wärmeübertrager die frische kalte Außenluft durch die warme „verbrauchte“ Raumluft vorgewärmt und als vorgewärmte Luft in die Wohn-­ und Schlafbereiche geleitet. Bei zentralen Lüftungsanlagen wird die Luft bis in die Bereiche von Küche, Bad und WC weitergeleitet und dort als verbrauchte Raumluft abgesaugt und erneut über den Wärmeübertrager des Lüftungsgerätes abgeführt. Dadurch werden langfristig Energiekosten reduziert, da weniger geheizt werden muss.

  • Zentrale Lüftungsanlage

    Bei zentralen Systemen steuert eine Anlage die Wohnraumlüftung im gesamten Gebäude, wodurch eine effektive Lüftung garantiert wird. Zusätzlich kann der Frischluftbedarf – wenn gewünscht – manuell angepasst werden. Bei zentralen Lüftungsanlagen versorgt ein einzelnes Lüftungsgerät die gesamte Wohnung mit frischer Zuluft und saugt gleichzeitig die „verbrauchte“, belastete Luft über die sogenannten Ablufträume wie Bad, Toilette und Küche ab. Das Lüftungsgerät befindet sich oftmals im Keller, auf dem Dachboden oder in einem Nebenraum.

  • Zuluftanlage

    Bei einer Zuluftanlage wird frische Luft von außen zentral oder dezentral über Ventilatoren in die Wohnung geleitet. Die verbrauchte Luft und Feuchtigkeit strömen über Undichtigkeiten der Gebäudehülle und speziell dafür installierte Lüftungselemente in der Fassade ins Freie.

Über uns

Der OnlineCheck Wohnungslüftung ist ein Angebot der VdZ – Forum für Energieeffizienz in der Gebäudetechnik e.V. Es wurde zusammen mit dem BDH – Bundesverband der Deutschen Heizungsindustrie (BDH), dem VfW – Bundesverband für Wohnungslüftung, dem ZVSHK – Zentralverband Sanitär Heizung Klima und der HEA – Fachgemeinschaft für effiziente Energieanwendung e.V. erarbeitet.

Im Ergebnis erfahren Sie, ob Ihr Gebäude ein Lüftungsmaßnahme benötiget oder nicht. Wenn Sie sich darüber hinaus über wirkungsvolle Maßnahmen zur Wohnraumlüftung informieren möchten, empfehlen wir Ihnen die Online-Angebote der beteiligten Verbände.

Kampagnen

Weiterführende Informationen rund um moderne Wohnungslüftung finden Sie auf diesen Kampagnen-Webseiten.

Kampagne „Luftsprung“ zur Wohnungslüftung

Auf dieser Website von BDH und FGK können Sie sich darüber informieren, was die einzelnen Wohnungslüftungen auszeichnet und welches System Ihren persönlichen Anforderungen entspricht.

Informationsportal „Hygiene in der Wohnungslüftung“

Damit eine Lüftungsanlage nicht zum Gesundheitsrisiko für die Hausbewohner wird, müssen bestimmte Anforderungen an die Wartung und Anlagenhygiene eingehalten werden. Was alles zu beachten ist, erfahren Sie auf dem Informationsportal von BDH und FGK.

Informationsportal „WOHNUNGSLÜFTUNG+“

Wohlfühlen in den eigenen vier Wänden hängt von vielen Faktoren ab – ein besonders wichtiger ist das Raumklima. Eine geführte Produktsuche und Antworten auf die wichtigsten Fragen zur Wohnungslüftung finden Sie im HEA-Informationsportal.

Verbraucherportal Intelligent heizen

Allgemeine Verbraucherinformationen über den optimalen Einsatz moderner und effizienter Heiz- und Belüftungstechnik im Wohnbereich erhalten Sie auf dem VdZ-Serviceportal.

Sie interessieren Sich für Fördermöglichkeiten für Ihre lüftungstechnische Maßnahme? Dann können Sie über den Fördernavigator kostenlos prüfen, welche Förderungen dafür in Frage käme.

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